In der Umsetzung der Vision von Terra Universalis in Samaipata/Bolivien streben wir eine Herz-Gemeinschaft an, in der es keine Trennung gibt, in der es nicht den Anderen gibt. Der Schmerz eines Anderen ist unser Schmerz. Die Freude eines Anderen ist unsere Freude. Aber auch die Zerstörung in und um uns herum ist auch unsere Zerstörung in uns, die einen tiefgreifenden Selbsterkenntnisprozess erfordert.

Wir müssen wieder lernen füreinander zu sorgen, denn wir alle teilen diese wunderbare Erfahrung: das LEBEN.

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Dieses Zusammenleben fordert unsere Verantwortung heraus in Würde, Ehrlichkeit, Disziplin und respektvollen Umgang mit allen Gemeinschaftsmitgliedern, allen Wesen und mit allem, was lebt, eine heilige Beziehung einzugehen, die in Kooperation mit der Schöpfung einhergeht.

Für die Errichtung von Terra Universalis haben wir Samaipata/Bolivien einen idealen Ort vorgefunden, um ein ökologisches Dorf aufzubauen. Dort ist bereits eine freie Schule gegründet worden und Freunde haben dort die Transition-Townbewegung ins Leben gerufen. Außerdem gibt dort inzwischen auch eine Permakulturbewegung, sowie verschiedene spirituelle Seminarangebote.

 

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Samaipata – Bolivien

Seit einiger Zeit sind wir mit dem Aufbau einer Gemeinschaft in Bolivien, genauer Samiapata, beschäftigt und hier findet das Terra Universalis – Projekt neben Deutschland seinen Ursprung.

Heilzentrum:

Zunächst ist der Aufbau eines Heilzentrums zu Heilzwecken geplant mit eigenem Gemüse – und Kräueranbau unter Einbeziehung der hiesigen Heilpflanzen und Rezepte kranken Menschen einen Ort zu bieten, in dem Erholung und Heilung möglich wird.

Auch für eingeborene Heiler soll dieser Raum zur Verfügung gestellt werden, sodass diese ihre traditionellen Heilmethoden anwenden und einer größeren Bevölkerungsbreite zugänglich gemacht werden können.

Gleichzeitig dient das Heilzentrum als Stille-Retreat – Zentrum, um dort Retreats (z.B. Seminarangebote von Uta Wittig – Aufstellungsarbeit, Kraft der Stille, Munay-Ki – www.stille-retreats.de) durchzuführen und nationale und internationale Referenten einzuladen. 

Geplant ist, ein Grundstück oder Haus zu kaufen, auf dem die Patienten, Teilnehmer der Kurse oder Erholungssuchende mit Versorgung aus eigenem Garten und individuell angepassten Diäten Übernachtungsmöglichkeiten finden.

 

Eines der Häuser von Alexandra Stahl – nach diesem Stil werden die Häuser für Terra Universalis gebaut werden.


Gemeinschaft und Ökodorf: 

Mittelfristig soll ein Ökodorf auf einer Fläche von mehreren Hektar entstehen, auf dem alle Gebäude in baubiologischer Art (Lehmbauweise) erstellt werden sollen. Der Kontakt zur Bevölkerung ist uns hierbei wichtig und die Dorfbewohner sollen in das Projekt mit integriert werden. Wir wollen mit Ökoproduzenten aus der Umgebung zusammenarbeiten, denen wie uns die Harmonie mit der Natur und den Menschen ein Herzensanliegen ist.

Desweiteren soll es ebenso eine enge Zusammenarbeit mit der Transition Town – Bewegung und Naturheilkundlern und Naturmedizinern aus der Umgebung geben.

 

Landschaft um Samaipata herum – diese Hektar sind eine mögliche Kaufoption für Terra Universalis

 

Samaipata liegt in Bolivien ca. 200km von Santa Cruz entfernt, mit dem Auto sind des jedoch 3-4 Stunden vom Flughafen in Santa Cruz bis nach Samaipata.

Die kleine Stadt umfasst 4000 Einwohner und liegt am Rande des Nationalparks Amboro auf ungefähr 1700m Höhe. Das Klima ist hier sehr angenehm – nicht zu heiß und nicht zu kalt, nicht zu trocken oder zu feucht.
Samaipata ist bekannt für sein berühmtes El Fuerte, eine vorinkaische Festung sowie zeremonialer Ort, an dem noch heute Ausgrabungen stattfinden.

Das große Dorf, bzw. die Kleinstadt besitzt viele Kolonialbauten aus Lehm mit Ziegeldächern, was in Bolivien eher unüblich ist. Die meisten Bauten haben Wellblechdächer, sodass die roten Ziegeldächer von Samaipata schon fast einzigartig in Bolivien sind.

Inzwischen haben sich viele neue Lehmbauten in die Landschaft eingefügt, die von mehreren ökologischen Architekten gebaut wurde. Seit 2015 gibt es in Samaipata auch eine Transition Town – Bewegung, in der einheimische Ansässige und Ausländer arbeiten. Das Dorf ist mit seinen vielfältigen multikulturellen Menschen ein Ort, der lebendig ist und internationale Künstler anzieht, was sich auch an den vielen interessanten kulturellen Veranstaltungen zeigt. Auch wurde dort die freie Schule Comunidad Educativa Flor de Montaña gegründet.

Ebenso ist Samaipata mit seinen Ausflugszielen zum Nationalpark und den bekannten Kondornestern anziehend für Besucher.

Mehr Informationen über Samaipata auf www.ine.es  und  bei Wikipedia.

 

Die Häuser der Architektin Alexandra Stahl haben einen dem Bewohner individuell angepassten Stil. Hier ein weiteres Beispiel, wie so ein Haus aussehen könnte.

Kontakt

Deutschland: Uta Wittig, uta.wittig@t-online.de

Bolivien: Margot Franken, mvfranken@gmail.com