Die Krise des Denkens


“Die größte Krise, der wir als Individuen und als Gesellschaft gegenüberstehen, ist eine Krise des Denkens. Wie können wir Platz für die neue Welt schaffen, die entsteht, wenn wir uns nicht mehr an die alte Welt der Vergangenheit klammern?”   (Gregg Braden)

 

Sicherlich ist die größte Krise, der wir als Individuen und als Gesellschaft gegenüberstehen eine Krise des Denkens, eine der abgewehrten Stille, des fehlenden Mitgefühls in der Welt.

Alles beruht meiner Ansicht nach auf der Ausrichtung einer richtigen Absicht, die man im Laufe eines Lebens innerlich immer besser zu setzen lernt. Ich habe diese Wahrheit schon früh in den 80ziger Jahren, bei Carlos Castaneda herausgelesen und konnte sie später Stück für Stück mehr, in meinen eigenen Weg integrieren. In der letzten Zeit ist mir nochmal viel deutlicher klar geworden, wie unglaublich wichtig dies für uns ist. Wir müssen lernen, unverbrüchliche Absichten für uns selbst und für die Fortentwicklung des Lebens auf diesem Planeten zu setzen. Und das am besten von Kindesbeinen an. Dazu gehört vor allem die Absicht, tiefes Mitgefühl für ein neues Miteinander zu entwickeln und zu empfinden, als auch zu einer universellen Weisheit zu gelangen. Das Setzen der richtigen Absicht bestimmt unseren Weg und unser Schicksal und damit das Schicksal aller!

Manchmal ist der beste Weg, ein komplexes Konzept wie die Schicksalsfrage zu verstehen, durch die Augen von jemanden zu sehen, der die Welt einfach betrachtet. Auf die Frage, ob es Schicksal gäbe, antwortete Forrest Gump im gleichnamigen Film (vor 20 Jahren) aus einer zeitlosen Einfachheit heraus: „Ich weiß nicht, ob wir alle ein Schicksal haben oder ob wir alle nur zufällig auf einem Windhauch treiben. Aber ich fühle, es ist beides“.

Gump‘s Philosophie beschreibt genau, worum es bei der persönlichen- und einer globalen Transformation geht. Als Individuen haben wir alle (!) ein Schicksal, das uns erwartet- als Erfüllung unseres größten Potentials.

Unser Schicksal gehört uns aber nur, wenn wir zuerst lernen Absichten zu entwickeln. Später gilt es dann absichtslos zu handeln. Durch die Entscheidungen, die wir in jedem Moment unseres Lebens treffen, erheben wir Anspruch auf dieses persönliche Schicksal. Die Gewissheit, wer wir sind und wie wir in die Welt gehören, ist der Kompass, der uns leiten wird, wenn wir Tag für Tag unsere Entscheidungen treffen und wichtige davon mit der inneren Absicht untermauern. Absicht geht tiefer als nur das reine Wollen und beinhaltet neben einer intuitiven Verbindung mit der inneren Führung des Herzens auch ein unbedingtes Wissen, dass sie eintreffen wird. Das quantenphysikalische Gesetz „Energie folgt der Aufmerksamkeit“ trifft hier vielmehr die innere Absicht, der dann die Energie ganz von allein folgen wird und eine Transformation auf allen Ebenen bewirkt. So habe ich es wenigstens in meinem Leben erfahren.

Wir leben in einer Zeit der Extreme. Global sind wir gerade erst an der Weggabelung angekommen. Denn persönlich wie evolutionär, stehen wir vor jetzt wesentlichen menschlichen Entscheidungen. Der Weg, den wir wach und bewusst beabsichtigen, wird darüber bestimmen, wie unser Leben aussehen wird und welche Art von Zukunft wir zu erwarten haben. Wir sind diejenigen, die eine neue Vision im Fluss unserer Evolution kreieren können und darin entscheiden, ob wir in ein gemeinsames Miteinander finden -und auf das Verbindende schauen wollen und Krieg und Ungerechtigkeit künftig abwählen. Wir können gemeinsam einen neuen Weg beschreiten, der unserem Leben Bedeutung verleiht, indem wir alle anderen mitfühlend und uns selbst darin als ein Teil des Ganzen in die Welt einschließen. Darin werden wir aus unserer Ganzheit heraus die Freiheiten kultivieren, die unseren schöpferischen Ausdruck in Bezug auf die Erweiterung des Lebens unterstützen.

Anteilnahme, Intuition und Empathie sind Vorläufer des Mitgefühls. Ein mitfühlender Mensch zu sein, beruht auf einer inneren Absicht, auf einer Entscheidung und führt uns über Jahre auf eine tiefere Erfahrungsebene, die der gemeinsamen Intelligenz des Herzens zugrunde liegt. Als Mitfühlende werden wir zu Beteiligten, denn es ist etwas, dass uns mit jedem Menschen, jedem Geschöpf und allen Dingen verbindet.

Albert Einstein hat die Kraft des Mitgefühls in unserem Leben und ihr Potential, Leiden zu lindern, gekannt. “ Unser Ziel muss darin liegen“ hatte er gesagt, „uns selbst zu befreien, indem wir unseren Kreis des Mitgefühls auf alle lebenden Geschöpfe und die ganze Natur in ihrer Schönheit erweitern“.

Der vierzehnte Dalai-Lama übertrug dieses Verständnis von der persönlichen Heilung auf das globale Überleben und erklärte: “Ich glaube, dass Mitgefühl die Grundlage des menschlichen Überlebens bildet. Die Anerkennung der Rolle des Mitgefühls in unserem Leben öffnet die Tür zu den Tiefen unserer größten Selbstmeisterung und den außergewöhnlichen Erfahrungen, die uns zu Menschen machen.“

Als eine Wingmakergemeinschaft, die Terra Universalis beherbergt, gehört es zur Aufgabe der Gemeinschaftler, Mitgefühl im Leben zu entwickeln, denn Mitgefühl bildet den einen Flügel des neuen Menschen, des Homo Universalis, aus. Der andere Flügel beruht auf dem Flügel der Weisheit. Beide sind gleichrangig und notwendig, wenn wir die Welt transformieren wollen. Selbstverständlich gibt es darin kein persönliches Selbst, keine unveränderliche Identität oder Sicherheit, wie wir sie verstehen, sondern sie liegt einzig in der Erfahrung des jetzigen Momentes. Mitgefühl, wenn es uns auf heilsame Weise dienen soll, muss durch Weisheit, also Reaktionslosigkeit ausgeglichen werden. Mitgefühl und Weisheit sind auf dem geistigen Kriegerweg- oder besser ausgedrückt, dem Weg eines Flügelschaffers (eines Wingmakers)- die wahren Verbündeten, wenn wir die tiefsten Wahrheiten unseres Menschseins zum Ausdruck bringen wollen. Sie bilden den Anfang einer neuen Wirklichkeit, die sich ins Unbekannte entfalten wird.

Mitgefühl, zu dem wir werden, wenn wir den inneren Beobachter aufgeben, kann sich in allem wiederspiegeln, was wir tun! Fangen wir doch einfach mal mit unserer gemeinsamen Absichtsbildung bei einer globalen, mitfühlenden Gesellschafts- und Gemeinschaftsbildung an. Die Stille, gepaart mit universeller Intelligenz, die dann neue Wege eröffnen wird, folgt dann von ganz allein.

Uta Wittig, den 20.09.18



Aktuelles der Gemeinschaftsbildung in Samaipata

Was gibt es Neues aus der Gemeinschaftsbildung zu berichten?

Inzwischen haben einige Gemeinschaftler gemeinsam ein Haus innerhalb des Anwesens von Alex und Alexandra erworben.

Dieses Haus werden wir zum einen ankommenden Gästen zur Verfügung stellen, zum anderen werden wir selbst darin wohnen und es später auch zu einem Heilzentrum für kleinere Gruppen und Einzelsitzungen umgestalten.

Ab Herbst ist der Aufbau eines Seminarzentrums geplant (YVY-Seminarzentrum), zu dem wir später neben diesem Heilhaus auch einen weiteren Meditationsraum aufbauen werden. Wir suchen noch jemanden, der uns gegen Kost und Logi eine neue Homepage dazu einrichtet (Kontakt: uta.wittig(at)t-online.de)

Neue Referenten und deren Gruppen sind in unserem Seminarzentrum herzlich willkommen.

Außerdem hat Daniel zusätzlich auf dem Grundstück ein weiteres Haus erworben, welches er dem YVY-Gästehotels zur Verfügung gestellt hat. Dadurch haben wir noch viel mehr Gartenfläche hinzugewonnen, die jetzt die bisherige Anbaufläche für Gemüse und Obst auf das Doppelte erweitert.


Voluntäre für Garten und Tieren bei Margot in Samaipata gesucht

Margot sucht für ihren Garten und ihre Tiere einige Voluntäre, die sich um die Pflege des Gartens und die Tiere kümmern. Schön wäre es, wenn Kenntnisse mit Gartenarbeit und Tieren vorhanden wären. Gerne ab sofort und für mehrere Monate! Margot bezahlt Kost und Logie und stellt auch die Unterkunft. 

Kontakt zu Margot: mvfranken@gmail.com

oder per WhatsApp: 00591 – 69861135

Margot ist eine deutsche Limnologin und Ökologin, die seit gut 30 Jahren in Bolivien wohnt und seit einem Jahr in Samaipata, wo Terra Universalis entstehen wird. Mehr zu Margot hier: Wer wir sind

Samaipata ist eine kleine Stadt im Departamento Santa Cruz in Bolivien auf 1600m Höhe. Die Stadt schmiegt sich in die hügelige, grüne Landschaft ein unweit vom Amboro Nationalpark. Das Klima ist hier sehr angenehm und gut erträglich – nicht zu warm und nicht zu kalt.

 

 

 

 

 

 

 


Neues Gemeinschaftsgründungstreffen für Terra Universalis

 

Liebe Freunde und Interessenten der Gemeinschaftsbildung Terra-Universalis,

das nächste Gemeinschaftsgründungstreffen für Terra-Universalis wird in Samaipata/Bolivien am 29. Oktober 2018 stattfinden. Das Treffen wird nach der nächsten Bolivienreise vom 20. – 27.10.2018 durchgeführt.

Neue Interessenten sind herzlich willkommen.

Bitte meldet Euch bei mir an, wenn Ihr am Gründungstreffen teilnehmen möchtet – unter seminare.utawittig@web.de.


Unsere Reise zu den Guaranis, einem indigenen Volk im Süden Boliviens – ein Reisebericht

Die Guarani sind eine indianische Ethnie, die bereits in präkolumbianischer Zeit als Ackerbauern im mittleren Südamerika siedelte und somit zu den indigenen Völkern Südamerikas zählt. Ihre Siedlungsgebiete gehören heute zu Paraguay, Bolivien, Argentinien, Brasilien und Uruguay.

Der Toyota Pickup der Guaranis bleibt stehen, wieder eine Panne? Nein, zum Glück nicht!

Wir sind nach einer 7 stündigen Fahrt von Muyupampa aus, (Start 21.00 Uhr) über bessere und schlechte Wege, darin enthalten etwa 10 bis 15 Flussdurchquerungen, in Tentayapi (Bedeutung: „das letzte Haus“) angekommen.

Dumm-dumm, Dumm-dumm“, klingen dumpf die rhythmischen Stöße, in der Dunkelheit um 4 Uhr morgens, beim Maisstampfen.

Ein schönes Willkommensgeschenk, so empfinde ich das. Wenige Schritte weiter wartet der Capitàn auf uns. Leise und mit wenigen Worten begrüßten sich Alex und Alexandra, unsere Gastgeber und Reiseführer und der Capitàn, die sich aus einer Arbeit mit dem Schweizerischen Roten Kreuz kennen.

Einige Hund begrüßen bellend die Fremden, sind aber friedlich.

Wir werden verschiedenen Familien zugeteilt, die uns Gastgeber sind und uns Unterkunft gewähren. Leise, mit wenigen Worten und Gesten, werden wir aufgefordert unserer Gastgeberin zu folgen. Von Alexandra, (die während der ganzen Reise unermüdliche Übersetzungs- und Organisationsarbeit leistet) begleitet, führt uns unsere Gastgeberin im Dunkeln durch das Dorf in eine Senke, dann wieder einige Minuten den Berg hinauf, zu unserer Unterkunft.

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Die Bolivienreise – ein Reisebericht von Barbara Moewis

In Samaipata bzw. um das Dorf herum entsteht „Terra Universalis“, eine neue Form der Gemeinschaft. Ich bin seit Jahren auf der Suche nach Gemeinschaft und obwohl es davon einige in Deutschland gibt, war ich nie im Herzen berührt. Als ich Uta vor einigen Jahren zum ersten mal begegnete und von ihrer Vision von Terra Universalis hörte, wuchs meine Sehnsucht und klärte sich mit der Zeit meine eigene Vision von Gemeinschaft. Hier wurde ich im tiefsten Herzen berührt.

Doch ach, die Gemeinschaft soll in Bolivien, in Samaipata entstehen! Bolivien ist weit weg, ein anderer Kontinent, fremd, anders!

Es dauert eine gewisse Zeit, bis ich mir erlaube meine Begrenzung hinsichtlich des Ortes aufzugeben. Es ist an der Zeit herauszufinden, was ES will.

Im September 2017 ist es soweit: Ich reise für 7 Wochen nach Bolivien; erst einige Wochen vor Ort in Samaipata, dann eine 9 tägige Rundreise zu anderen Plätzen und Landschaftes diese wunderbaren Landes.

Mit mir reisen Uta und ihre Tochter Surya, die ein halbes Jahr bleiben wird und dort auch die Schule besuchen wird, Edith, Hildegard und Sophie mit ihrer kleinen Tochter Hannah. Die beiden wollen für zunächst ein Jahr bleiben.

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Wo befinden wir uns gerade mit Terra Universalis? 

Nach dem Prinzip des Dragondreaming nach John Croft und dem wirklichen Träumen im Sinne von Carlos Castaneda sind wir nach vielen Jahren der Visionssuche nun in die aktuelle Planungsphase und dem Aufbau von Terra Universalis getreten.

Dabei haben wir mehrere Jahre eine Metharmorphose im Energiekörper durchlaufen, die in die Geburt eines neuen Menschen, den ich als Homo Universalis bezeichnen möchte, mündete. Zugleich bedeutet dies auch ein Ankommen in einen neuen Schöpfungsraum, der sich hier in Bolivien auf allen Ebenen allmählich manifestieren wird. Einige Teilnehmer meiner Gruppen erlebten diese Geburt zugleich als die Geburt der Wingmaker (www.wingmakers.com). Die Wingmakersphilosophie floss ab dem Jahre 2002 in die Ausbildung der Quantensynthese, die ich damals unterrichtete und wieder unterrichten werde, ein. Im Ankommen als ein Wingmaker geht es in erster Linie allerdings nicht um das philosophische Konzept der Wingmakers, sondern um die Verwirklichung eines neuen herz- und gemeinschaftsbezogenen Leben, welches sich in einem offenen gegenwärtigen Schöpfungsraum freifließend ohne feste Strukturen vollzieht. In diesem ist unser Geist befähigt mit Flügeln einer befreiten Wahrnehmung in ein energetisch sehr belebtes Universum aufzubrechen und dabei mit anderen Wirklichkeiten und dem grossen Unbekannten in Berührung zu kommen.

Mögliche Baupläne für die ersten Häuser in Samaipata

Die architektonischen Skizzen für das Dorf entwirft in Samaipata Alexandra Stahl basierend auf der sakralen Geometrie z.B. der Blume des Lebens, des goldenen Schnittes und der Fibonacci Spirale, Ying und Yang und anderem. Es sind schon einige schöne Entwürfe entstanden, aber letztlich kann jeder selbst kreative, ökologische Bauten entwerfen und entscheiden, wie er wohnen und leben möchte, entsprechend seinen finanziellen Mitteln und Bedürfnissen. Alle architektonischen Modelle sind im Moment noch machbar, weil es nur wenige bauliche Auflagen in Samaipata und Umgebung gibt.

 

Auch das Wohnen zur Miete,
z. B. während der Kennlern- und Schnupperphase ist möglich. Die Mietpreise bewegen sich in Samaipata zwischen 250 und 450 Dollar pro Monat, während sich der Bau einzelner Häuser auf 20 000 – 50 000 Dollar beläuft, je nach Größe, Bauart und Innenausstattung des Hauses.

 

Es gibt auch kleinere Häuser 1-Personen-Häuser ab 8000 Dollar.
So oder ähnlich könnten die ersten geplanten Häuser für Terra Universalis aussehen. Hier sehen wir Entwürfe für das sich im Bau befindende Haus eines Neuseeländers, der auch bei Terra Universalis dabei sein möchte.

 

 

Hinzu kommen dann noch die Grundstückspreise, wobei einige Grundstücke schon zur Bebauung vorhanden sind. Im Moment haben wir drei Bereiche im direkten Anschluss an Samaipata, auf denen schon Gruppenmitglieder wohnen und diese bebaut werden könnten. Insgesamt bewegen sich die Grundstückspreise zwischen circa 15-25 Dollar pro m². Einige sehr schöne Häuser sind auch noch direkt in der angrenzenden Nachbarschaft zu kaufen und wären für Gemeinschaftsmitglieder gut bewohnbar.

Weitere Bauentwürfe zur Anregung der eigenen Kreativität finden sich hier. Alle Häuser werden von Alexandra Stahl nach individuellen Wünschen ausgearbeitet.

 

 


 “Es gibt eine andere Welt, aber sie ist in dieser.”

(William Buttler Yeats)

 

Was wir tun können um diese andere Welt zu errichten

Da diese andere Welt nicht in der Geschichte unserer Trennung, unserer menschlichen Einsamkeit und Isolation zu finden ist, sondern im Gegenteil im Zustand des Alleins-Seins, wird es einen total ausgerichteten inneren Weg der Dekonditionierung und Selbsterkenntnis und zum anderen wirkliche Wunder brauchen, um dorthin zu gelangen. Wir können diese neue Welt eines gemeinsamen Herzens in uns nur errichten, wenn wir durch einen Weg der Selbsterkenntnis zu einem umfassenderen Verständnis vom Selbst, dem Leben, der Welt und ihr Eingebundensein in ein größeres Universums gelangen und die Methoden und kausalen Zusammenhänge erkennen, aus denen wir die richtigen Handlungen und Taten folgen lassen können. Auf der anderen Seite geht mit jeder Veränderung in uns selbst eine Veränderung in der Welt vor sich, weil unser Bewusstsein von dem der Anderen nicht getrennt ist.

Die zur Zeit immer stärker werdende Frage angesichts zunehmender Dunkelheit in der Welt : „Werden wir es schaffen?“ steht für eine tiefgreifende Entmachtung, denn die Befürchtung hinter der Frage ist: Was ich auch immer einbringe, spielt keine Rolle, weil die Welt sowieso dem Untergang geweiht ist. Es liegt nicht an mir, sondern an den Anderen, den Machthabern und den Reichen, den Politikern, etc.

Diese Einstellung ist tatsächlich eine Abwehr vor dem eigenen Potential, der eigenen Verantwortung und dem individuellen Auftrag, der mit dem Zustand des Allein-Seins gekoppelt ist. Es handelt sich um einen Autoritätskonflikt mit sich selbst. Denn tatsächlich ist es nämlich genau umgekehrt, dass was ich für mich tue, was ich an Transformation und Selbsterkenntnis, was ich an Aktivitäten unternehme, geschieht immer im Einssein mit den Anderen, denn wir sind trotz milliardenfacher verschiedener unterschiedlicher individueller Menschen ein einziges energetisches Wesen.

 

Hier den ganzen Text lesen und herunterladen: Es gibt eine andere Welt (PDF)