„Der nächste Buddha wird nicht in der Form eines Individuums erscheinen.
Der nächste Buddha könnte die Form einer Gemeinschaft annehmen,
einer Gemeinschaft, welche Mitgefühl und liebevolle Zuwendung übt,
einer Gemeinschaft, welche ein achtsames Leben übt.
Dies könnte unser wichtigster Beitrag sein
für das Überleben auf der Erde.“

Thich Nhat Hanh

Wir Menschen haben die Aufgabe, Menschlichkeit in die Evolution zu bringen. Durch unsere Fähigkeit einander zu lieben, wird Evolution zu etwas Liebevollem. Diese transzendente Aufgabe in der Menschheit dient unserem eigenen Überleben, dem Wohlergehen aller Wesen auf der Erde und der Würdigung des gesamten Schöpferprozesses.

Diese große Aufgabe, die wir in der neuen Gemeinschaft Terra Universalis umsetzen wollen, wird uns gelingen, wenn wir in Einklang mit unserer Integrität, unseren Gedanken, Gefühlen und unserer Wahrnehmung stehen und darin die Verantwortung für unsere Mit-Schöpferkraft übernehmen.
Nur durch diese Integrität, die wir aus einer wachen, ehrlichen Selbsterforschung beziehen, werden wir den Mut finden, einen neuen kollektiven Traum ins Dasein zu träumen, bzw. ein ganz neues Paradies aus den inneren Seinszuständen des Herzens auf der Erde zu erschaffen.

Die aus unserer Selbsterkenntnis gewonnenen Einsichten tragen dazu bei, unser eigenes menschliches Da-Sein in einem lebendigen Beziehungsfeld innerhalb der Gemeinschaft erblühen zu lassen.

Die Gründung von Terra Universalis fällt jedoch zusammen mit der größten Krise der Menschheit, die in erster Linie vor allem eine Bewusstseinskrise darstellt. Das Jahr 2016/2017 wurde von den Q`eros, den Mayas und anderen indigenen Völkern als das Schicksalsjahr menschlicher Entwicklung markiert und zeigte sich tatsächlich als existentielles Krisenjahr der globalen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung.

Planet Earth and Moon with Sunrise

Tatsächlich haben wir als menschliche Spezies aber zum ersten Mal auf dieser Erde die Bewusstseinskraft erlangt, uns in Richtung einer unbekannten universellen Zukunft zu entwickeln, indem wir bewusste Entscheidungen zum Wohle des Ganzen fällen können. Nachahmungen und Nacheifern, Gipfelerfahrungen, evolutionäre Inspirationen und Ideen unserer spirituellen Vorreiter und der vorausgegangenen mutigen Pioniere haben sich in unserem Körper und Energiesystem eincodiert und aktivieren nun die in uns schlafenden Potentiale. Aus der Rückschau auf die hinter uns liegende Evolution des Menschen wird sichtbar, dass wir zum ersten Mal überhaupt eine bewusste Wahl treffen können.

Wir sind die erste Generation, der dies überhaupt möglich ist! Unsere Probleme sind evolutionäre Antriebskräfte, um unsere neuen Potentiale zu erwecken. In ihrer Essenz ist Evolution nichts anderes als Liebe! Alles dient der Emergenz* des einzelnen Wesens und der Menschheit.

Die aus dem Weg der Selbsterkenntnis gewonnene Emergenz, bringt in uns alle verfügbaren energetischen Kräfte, das Potential, sowie die Fähigkeit hervor, uns von sämtlichen Versäumnissen, Ausbeutungen, Missbrauchserfahrungen und allen Ungerechtigkeiten, die aus der Ofer-Täterproblematik herrührten, zu befreien, also von allem was wir auf der Erde an Unordnung und Verwirrung hinterlassen haben.

Konkret heißt das, wir haben jetzt mit unserem zunehmenden Erwachen die Möglichkeit, die Erde von Hunger und Armut zu befreien, unsere Kreativität zu entfalten, von der Waffenschmiede zur Lebensschmiede überzuwechseln – wie Buckminster Fulleres („from weaponry to livingry“) sich ausdrückte – und sich auf die gewaltigste aller Reisen zu begeben, um das innere und äußere Universum zu erforschen.

A beautiful nebula (irregular galaxy, NGC 4449) over the EarthHier die ganze Vision lesenEarth view from space at night - USA

 

*Das Wort Emergenz kommt aus dem Lateinischen: Auftauchen, emporkommen, hervorkommen, zum Vorschein kommen, sich zeigen. Emergenz ist ein vielschichtiger Begriff, der in vielen Bereichen Anwendung findet. Hier ist nun in erster Linie gemeint, dass höhere Seins Stufen durch neu auftauchende Qualitäten aus niederen entstehen. Das Phänomen, bei welchem sich auf der Makroebene eines Systems infolge eines Zusammenspiels seiner Elemente spontan neue Eigenschaften oder Strukturen herausbilden